Wir sind wieder da!

„Wulffen“ ist das neue In-Wort dafür, Leuten die Mailbox voll zu quatschen. Wir hingegen spammen lieber. Denn auch im neuen Jahr gibt es Mails von uns im Schnitt 17 mal am Tag – als RvD muss man halt dafür sorgen, dass alles rund läuft (RvD = Redakteure vom Dienst und Chefs für zwei Wochen^^). Bei do1 haben wir in der letzten Woche zwei Sendungen und einen Newsflash betreut. Was man dafür benötigt ist letztendlich nur eine gute Struktur, eine „To do(1)-Liste“, ein funktionierendes Telefon. Obwohl wir mit der Planung des aktuellen Ortstermins: „ÜberDOsis: Der Ortstermin mit Nebenwirkungen“ relativ wenig zu tun hatten, weil Jana als fleißiges Bienchen und Sendungsverantwortliche bereits alles geregelt und geplant hatte, ging am Ende irgendwie trotzdem alles drunter und drüber.

Denn bevor eine do1-Sendung online gehen kann, ist ne Menge zu tun – und genauso viel kann halt auch schiefgehen.

Montags: Wir holen den neuesten Stand der aktuellen Sendungen ein. Läuft alles glatt? Wo wird noch Hilfe gebraucht? Hier in Dortmund haben wir den Luxus, direkt von den Mediengestalter-Azubis Unterstützung zu bekommen. Werden noch Schnittplätze benötigt? Wir buchen, schmeißen um und halten alle Änderungen fest. Das Redaktions-System Groupware ist dabei eine große Hilfe. Hier sind alle aktuellen Produktionen auf einen Blick hinterlegt. Montags sollten alle Beiträge für die kommende Sendung bereits soweit fertig sein, dass wir als RvDs und die Chefs vom Dienst noch einmal drüber schauen können. Der Rohschnitt wird also mehrmals besprochen und verbessert. Was einfach typisch ist für den Montag: Komplettes Schnittplatzchaos, es wurde zu wenig oder zu viel gebucht, der Rohschnitt der aktuellen Beiträge ist noch nicht fertig und am Ende sind wir die Bösen, weil wir entscheiden müssen, wer jetzt an welchen Schnittplatz darf.

Dienstags: Die RvDs bereiten die große Konferenz vor. Welche Probleme sind in der vergangenen Woche aufgefallen? Was kann man beim Dreh noch verbessern? Wer übernimmt in den nächsten zwei Wochen welche Dienste? Wie ist der aktuelle Stand der Sendungen? Alle großen und kleinen Wehwehchen werden hier besprochen, aber auch die neuesten Trends auf dem Fernseh- und Film-Markt. Was ist positiv aufgefallen? Was geht gar nicht? Von Beispielen lernen, das spielt bei uns eine große Rolle. Wir lernten letzte Woche: Tolle Schnittideen aus dem Film Hot Fuzz und wie bei Arte – Durch die Nacht mit… gelangweilte Interviewgäste ein tolles Format kaputtmachen können.

Mittwochs: Eigentlich Moderationsdreh-Tag. In der letzten Woche war der Dreh zum Ortstermin mit Nebenwirkungen ausnahmsweise schon am Dienstag. Was man dafür braucht: Mindestens einen RvD der den Dreh betreut, eine Aufnahme-Leitung, die dafür sorgt, dass alle Kameras richtig eingestellt sind, ein oder zwei Kamera-Männer und die Moderatorin. Im Vorfeld ist es Aufgabe des Sendungs-RvDs mit ihr die Moderation durchzugehen, auf Ungereimtheiten und Probleme hinzuweisen. So kommen wir auch zur Abnahme-Struktur bei Do1.

Kleiner Exkurs: Die Abnahme. Der erste Schritt zum eigenen Beitrag ist das Exposé. Kurz wird die Geschichte beschrieben, die Bilder und Einstellungen skizziert und Ansprechpartner mit möglichen Antworten aufgelistet. Das Exposé ist zugleich Drehanleitung und roter Faden. Es bewahrt einen in jeglicher Hinsicht vor einem späteren Chaos, ob beim Dreh oder im Schnitt. Das Exposé wird zuerst vom betreuenden RvD abgenommen, kritisiert und verbessert, danach gibt noch einmal der CvD seine Meinung dazu zum Besten. So läuft es bei jedem weiteren Produktionsschritt. Bei der Rohschnittabnahme am Montag und bei der Endabnahme am Dienstag. Das ist viel Bürokratie, aber: Sechs Augen sehen mehr als zwei, deshalb ist es so wichtig, mehrere Stufen zu durchlaufen.

Der Donnerstag: Die aktuelle Sendung wird zusammen gefahren und geht abends online. Für das Zusammenfahren sind die Azubis zuständig. Der Sendungs-RvD, der alles von Anfang bis Ende betreut hat, ist natürlich auch mit dabei. Je nachdem, wie gut die Tage vorher alles geklappt hat, kann das dauern – das sitzt man auch schon mal bis in die Nacht.

Aber egal, alle Mühe hat sich gelohnt, wenn wir eine tolle Sendung zusammengebaut haben. So weit so gut. Und der Stress der letzten Woche ist schnell vergessen – denn heute geht ja alles wieder von vorne los.

Ortstermin: Ein Leben – viele Herausforderungen

Scheitern und Erfolg liegen oft nur Augenblicke auseinander. Das gilt nicht nur auf der Kartbahn, sondern auch im Berufsleben und erst recht auf dem Fußballplatz. Für den neuen Ortstermin sind unsere Reporter quer durchs Ruhrgebiet gereist, haben eine merkwürdige Achterbahn getestet, einen jungen Karrieristen zum Bewerbungsgespräch begleitet und sind den Ursprüngen der Rivalität zwischen Schalke und Dortmund auf den Grund gegangen. Moderatorin ist Isabel Sonnabend. Auch sie stellt sich einer Herausforderung.

Ortstermin: Turmkultur – Da braut sich was zusammen.


Es soll Markenzeichen sein, es soll das Ruhrgebiet erleuchten, es sollte
das Aushängeschild von Ruhr 2010 sein: Das Dortmunder U. Offiziell heißt
der große Klotz seit der Eröffnung 2010 Zentrum für Kunst und
Kreativität. Aber wie viel Kultur steckt eigentlich in der ehemaligen
Brauerei? Ein Blick auf die Technik hinter den fliegenden Bildern, auf
die Wirklichkeit hinter den Marketing-Prospekten und auf die Sicherheit
im neuen Club „View“. do1-Braumeisterin Lisa Schrader gibt eine
Kostprobe der Turmkultur.

Ortstermin Spezial: Frauenfußball-WM 2011


Frauen und Schuhe – Es braucht nicht mehr für das perfekte Klischee als diese zwei Worte. Aktuell heißt der Trend am Frauenfuß “Stollen statt High-Heels”. Denn Deutschland ist seit 26. Juni Gastgeber der Frauenfußball-WM. Warum der Frauenfußball anders muss, sagt uns Metin Tolan, Physik-Prof. an der TU-Dortmund. Warum sich die Fußballmädels treu bleiben sollen, erzählt Christa Hauschild, eine gestandene Kickerin, die mit Nationaltrainerin Silvia Neid in einer Mannschaft spielte. Wie die Stimmung im Ruhrgebietsspielort Bochum ist, davon haben wir uns selbst ein Bild gemacht. Und auch die Klischees kommen in diesem Ortstermin natürlich nicht zu kurz.

Ortstermin Spezial: Geschichten vom Glück


Auf der Bühne Applaus bekommen, das Runde im Eckigen versenken, nach einer Schicht unter Tage wieder die Sonne sehen: Glück kann so verschiedene Gesichter haben. Im neuen do1-Ortstermin besuchen wir vier spannende Menschen aus NRW an deren ganz persönlichen Glücksorten.

Ortstermin: Müll und Entsorgung


Er entsteht überall dort, wo Menschen sind. Er ist das Produkt der Wegwerfgesellschaft. Er ist lästig, dreckig, stinkt. Müll – das ist für die meisten nur ein unerwünschtes Übel. Aber es gibt Ausnahmen: Denn unser Abfall sichert ganzen Branchen den Broterwerb, generiert jedes Jahr Milliardengewinne. Unsere Moderatorin Stephanie Saueressig will’s wissen: Wer sind die Menschen, die von Müll leben?

Ortstermin: Tschüss Mutti – Hallo Dortmund!


Kochen, putzen, waschen lassen. „Hotel Mama“ war schon cool.
Studium aber heißt oft: neue Stadt. Ab sofort müsst ihr selber klarkommen und Entscheidungen treffen. In welches Viertel ziehe ich? Wo sind die entspanntesten Kneipen? Und wie krieg ich meinen Haushalt gebacken? do1 zeigt euch, warum sich das Studentenleben in Dortmund lohnt.

Best of: Haarige Angelegenheiten

Man kann sie waschen, schneiden, fönen. Wir werden sie aber rasieren, zerkleinern und unters Mikroskop legen: Im aktuellen Ortstermin geht es um Haare in allen Facetten. Von Perücke bis Intimfrisur – wir haben nochmal alles gegeben, bevor wir uns von der Sonne die Haare blondieren lassen und auf den Dauerwellen dieser Welt in die Ferien reiten.

Während der Sendung lässt sich ein do1-Reporter unser Logo auf den Kopf rasieren und auch bei den Moderatoren werdet ihr einen Vorhair-Nachhair-Effekt erleben. Die melden sich aus einem ehemaligen Toilettenhäuschen im Dortmunder Westpark. Weitere Highlights mit geschmeidigem Glanz: „Sex and the City“-Star Carrie Bradshaw hat einen Gastauftritt, ihr erfahrt, wie Kriminalbiologen Kokain in Haaren nachweisen und warum Tierhaar-Allergiker auf den Pudel kommen sollten. Also: Kamm in!

Ortstermin Spezial: Fußball-WM 2010

Die WM läuft! Fahnen, Trikots, Vuvuzelas – die eindeutigen Zeichen des aktuellen Fußball-Wahns sind nicht zu übersehen. Unser Ortstermin Spezial zeigt Euch unter anderem, wie hoch auf dem Campus die Chancen für die deutsche Elf bewertet werden, mit welchen Fan-Artikeln Ihr auf welchen Public-Viewing-Plätzen am besten Eindruck machen könnt, und welche Vor- und Nachteile Mitglieder der afrikanischen Gemeinschaft im Ruhrgebiet in dem Fußball-Mega-Event in Südafrika sehen. Angepfiffen von Moderator Dennis Klammer widmen wir uns dem Problem der Homophobie innerhalb der Fan-Clubs – und: Journalistik-Professor und ZDF-Reporter Michael Steinbrecher berichtet für do1 über seine Eindrücke rund um das Kap der guten Hoffnung.

Ortstermin: Bitte wählen Sie jetzt!

Der Ritt durch den Entscheidungsdschungel kann schon ziemlich hart sein. Manche kämpfen dort mit Luftballons und Kugelschreibern um Mehrheiten, andere entscheiden sich lieber zwischen Kaffee und Kuchen statt für die große Politik. Wir treffen trotzdem einen Juso im Wahlkampf und zeigen euch außerdem das politische Sandkastenprinzip.

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