Laut.Sprecher: Kony 2012 und die Folgen – Wie soziale Medien eigene Nachrichten schreiben

Es ist Wahlkampfzeit, überall hängen Plakate der großen und kleinen Parteien, die um den Einzug ins NRW-Parlament kämpfen. Doch heutzutage braucht es keine großen Plakate mehr, sondern die große Macht der sozialen Medien: Die Kampagne „Kony 2012“ über den ugandischen Rebellenführer Joseph Kony hat via Facebook und Youtube ein gewaltiges Echo ausgelöst.

Doch wie wirkt sich Protest per „Gefällt mir“-Button auf die reale Welt aus? Wann müssen Reporter über Bewegungen im Netz berichten – und wann darf ein Internethype vernachlässigt werden? do1-Moderator Samuel Acker sprach mit Sozialwissenschaftler Dr. Bastian Pelka im Laut.Sprecher, unserem Medien-Talk, über die Folgen von Kony.

Im do1-Redaktionsblog lest ihr, wie Moderator Samuel die Planung des Laut.Sprechers und den Talk erlebt hat. Außerdem seht ihr, was ihm der Online-Journalist und Blogger Fiete Stegers erzählt hat.

Warten auf die Kony-Gegner


Es sollte ein globaler Protest werden: Die Kony-Aktion in der Nacht zum 21. April 2012. do1 war in Köln dabei – im Gegensatz zu den vielen digitalen Sympathisanten des politischen Flashmobs. Mehr Bilder und Analysen zum Phänomen „Kony 2012“ seht ihr außerdem in der kommenden Woche im „Lautsprecher“ – dem medienkritischen Talk auf do1.tv.

Zaunpfahl: Safer surfen mit digitalem Gummi?


Das Internet muss vergessen können. Vor allem peinliche Party-Fotos – das findet Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner. Mitten im Dioxinskandal rollt sie die Diskussion um den Datenschutz neu auf: Ein digitales Radiergummi soll Fotos wieder aus dem Netz nehmen. Doch Skepsis gegenüber der digitalen Demenz ist angebracht, meint Stefanie Vollmann von do1.

Dass eure Daten nicht nur im Netz, sondern auch bei Meldeämtern, Postfilialen und Banken landen – und welche Konsequenzen das hat, lest ihr in der aktuellen Ausgabe der pflichtlektüre.