ÜberDOsis: Der Ortstermin mit Nebenwirkungen

Höher, schneller, weiter. Was tun wir unserem Körper eigentlich alles an? Wir machen Diäten, wir quälen uns im Fitnessstudio, wir schmeißen Pillen ein. Und wir denken nicht an die Nebenwirkungen. Erst mal. Auch dieser Ortstermin hat Nebenwirkungen – aber positive. Hier erfahrt ihr alles über Lerndoping, verrückte Diäten und die Pille für den Mann.

„ …und der Zug fuhr Richtung Buchenwald.“

Es tut ihm sehr weh und es ist das erste Mal, dass der Holocaust-Überlebende Harold Lewin im Fernsehen über seine Erlebnisse unter dem Nazi-Regime redet. Sogar die Verfilmung seines Lebens lehnte der gebürtige Essener damals ab, als er ein Angebot aus Hollywood bekam. In dem Dokumentarfilm von Laura Collmann und Lena Christin Ohm durchlebt der 86-jährige Lewin noch einmal seine Jugend. Eine Jugend, die er nie wirklich hatte, weil sie vom Widerstand gegen die Nazis und von der Deportation in das KZ Buchenwald geprägt war.

Ortstermin: Wenn Gott alles kickt


Interreligiöser Dialog mal anders: Im Dortmunder Hoesch-Park spielen
Pastoren und Imame gemeinsam Fußball – und ein jüdischer Schiedsrichter kümmert sich um’s Fair Play.
Außerdem in unserem Ortstermin zum Thema “Glaubensfragen”: Sex oder Gott – ein Theologiestudent hat sich entschieden.
Und: Vodoo – weit mehr als ein böser Fluch. Nach bösen Geistern halten dagegen die Ghosthunters
Ausschau. Wir haben sie bei der Arbeit begleitet.

Ortstermin: Kunst, Funk, Fashion

Von außen betrachtet ist die Lukaskirche in Essen ein ganz normales Gotteshaus. Doch wer reingeht, findet eine kunterbunte Kunstausstellung. Aber wie kommt das bei den Priestern an?
Außerdem in diesem Ortstermin: Funken ist funky – sagen zumindest die Amateurfunker der Dortmunder Hochschulen.
Und: Mode vom Borsigplatz. Beim Kreativprojekt „Borsig 11“ näht Mathias Lempart Herrenbärte auf Frauenhintern.
Moderation: Marina Piatkov.

Ortstermin Spezial: Klamme Kommunen


Kleine Einkünfte und im Vergleich dazu ein riesiger bis ausufernder Bedarf: Das ist die Lage der meisten Städte und Gemeinden in NRW. Sparen allein hilft nicht, denn die Kommunen sind verpfilichtet, ihre Bürger zuverlässig mit lebenswichtigen Gütern und Dienstleistungen zu versorgen. Viele Kommunen haben sich deshalb im Laufe der Jahre stark verschuldet, manche sogar Tafelsilber wie Stadtwerke oder Rathaus an private Firmen verkauft. Welche Konsequenzen das für die Menschen aus Städten wie Dortmund, Oberhausen oder Wuppertal hat und ob man dort trotzdem glücklich werden kann, seht ihr im neuen Ortstermin.

Bettgeschichten: Ein Koker auf der Eisbahn


Mal mitten auf Zeche im Bett zu liegen – das hätte sich Martin Ackermann nicht träumen lassen. Hart hat er viele Jahre in Essen auf der Kokerei der Zeche Zollverein gearbeitet. Jetzt führt er Besucher durch seine ehemalige Arbeitsstätte. In unserem Bett schwelgt Martin Ackermann in Erinnerungen aus Schweiß und Koks – und erzählt, was das Kulturhauptstadtjahr 2010 mit ihm gemacht hat.

Ortstermin spezial: Halbzeit bei Ruhr.2010

Reibungslos rutschte das Ruhrgebiet nicht gerade durch das erste halbe Jahr Kulturhauptstadt. Zahlreiche Touristen hat die Aktion trotzdem angezogen. Wir ziehen ein erstes Fazit: Wie zufrieden sind die Organisatoren, und vor allem die Besucher? Zwar ist Ruhr.2010 ganz auf seine internationalen Gäste eingestellt, aber viele englische Begriffe aus dem Programm bedeuten übersetzt nur Quatsch – das zeigt unser Kommentar. Außerdem seht ihr einen Vorgeschmack auf „Stillleben Ruhrschnellweg“, bei dem die ganze A40 für einen Tag gesperrt wird und einen Professor für Hip Hop.

Ortstermin Spezial: Ruhr.2010

Entlang der A40 pulsiert das Ruhrgebiet im Rhythmus der Kulturhauptstadt. 2010
werden Kunst, Theater und Musik im Revier groß geschrieben. Im Ortstermin
Spezial zeigt do1, was das Jahr der Europäischen Kulturhauptstadt mit sich bringt.
Im schwerindustriellen Winterwunderland führen wir Euch über die Zeche Zollverein
in Essen, nehmen Euch mit auf die Generalprobe der Eröffnungsfeier und machen
den Kultur-Check in Dortmund. Nicht ganz ernst gemeint sind die Pinselstriche des
Dortmunder Szenekünstlers Manni Kandinski.

Nahaufnahme: Mit Vollgas durch die Bratstraße

Tausende Schnitzel, 25 Kilogramm Zwiebeln und literweise rote Grütze – das sind nur drei der vielen Lebensmittel, die die Mitarbeiter der Mensaküche an einem Tag zu Menüs verarbeiten. Und ist der Ansturm der Studenten vorbei, muss aufgeräumt werden – beim Geschirr sogar vollautomatisch. Wir haben dem Mensa-Personal der TU Dortmund über die Schulter geschaut und uns angesehen, wie Bratstraße und Grützenwanne zum Einsatz kommen.

Newsflash: Bildungsstreik, die Zweite