Kooperationen

Crossmediale Zusammenarbeit mit den anderen Lehrredaktionen

Crossmediale-Planung:
Die crossmediale Zusammenarbeit von do1 mit den anderen drei Lehrredaktionen am Campus (eldDoradio, Pflichtlektüre, pflichtlektuere.com) ist im Rahmen der groben Themenabsprache in den Ablaufplan der wöchentlichen Redaktionssitzungen (siehe Kapitel do1-Konfernzstruktur) eingegliedert. Hier treffen sich die gleichnamigen Ressorts aller vier Medien um ihre aktuellen (oder geplanten) Themen vorzustellen und ggf. die interessanten Bereiche für die Umsetzung in den anderen Redaktionen zu erläutern.
Sofern die crossmediale Zusammenarbeit vereinbart wird, werden Teams gebildet, die aus den jeweiligen Autoren der mitarbeitenden Redaktionen bestehen, um sich über Aufgabenteilung, Recherche-Fortschritt oder auch mögliche Neuentwicklungen zum Thema auf dem Laufenden zu halten.

Praktische Durchführung:
Crossmedia kann im Rahmen der Campus-Medien sowohl bedeuten, dass A) jedes Medium seinen eigenen Beitrag zum Thema erstellt, und dafür lediglich Ansprechpartner, Recherchepfade oder Schwerpunkte ausgetauscht werden. Möglich ist aber natürlich – je nach Thema – auch, dass B) die verschiedenen Beiträge jeweils Aspekte eines Themas beleuchten und sich der Gesamtüberblick quasi über ein crossmediales Themenpaket ergibt.
Welche der Varianten gewählt wird hängt letztlich vom Thema (Umsetzbarkeit in Bild/Ton/Text) ab, sowie von den personellen und zeitlichen Kapazitäten eines Ressorts. Beide Varianten haben in der bisherigen Praxis bereits gut funktioniert, wobei sich auch schon gezeigt hat, dass bestimmte Themen zwar für alle Medien relevant, aber nur sehr unterschiedlich – und damit eigenständig – umzusetzen sind.
Wichtig in diesem Zusammenhang sind auf alle Fälle die Regelungen im eigenen Ressort, sprich: Hat vorrangig der/die Ressortleiter/in (siehe Kapitel Aufgaben der Ressortleiter) im Blick, ob ein Thema ausreichend „Crossmedia-Tauglichkeit“ bietet, gibt es evtl. eine extra dafür beauftragte Person, oder kümmert sich jede/r Autor/in bei der Bearbeitung eines Beitrags selbst darum…

Crossmediale Verweise:
Die Zeiten der „Konkurrenz“ zwischen den Campus-Medien sollten nach einigem Klärungsbedarf durch verkorkste praktische Beispiele vorbei sein. Nach dem Selbstverständnis aller mitarbeitenden Personen soll die crossmediale Zusammenarbeit am Campus (und auch zwischen den Campi im Ruhrgebiet – Dortmund, Bochum, Duisburg/Essen) zukünftig möglichst immer weiter ausgebaut und werden. Crossmedia ist zwar nicht explizit bei jedem Thema Pflicht, wo es möglich sollte mit etwas kollegialer Hilfsbereitschaft (Verzahnung der Redaktionen), aufmerksamer Redaktionsarbeit (unbedingt in die relevanten Verteiler oder Newsletter eintragen!) oder auch mal einem selbstlosen Themenvorschlag (einige Themen lassen sich einfach nur schlecht in bestimmten Medien umsetzen) „ungewollte Exklusivität“ eines Themas in den einzelnen Medien vermieden werden können.
Fazit: In jedem Fall verweisen die verschieden Campus-Medien untereinander immer mindestens auf die themenrelevanten Beiträge in den anderen Medien (siehe Kapitel Postproduktion). Wenn es gelingt, sich bei einem Thema auch ansatzweise in die Arbeitsabläufe der anderen Medien einzudenken, kann in Sachen crossmedialer Zusammenarbeit kaum etwas extrem schief gehen.