Manche Menschen sind absolut wohnsinnig, ihr Zuhause ist kein bisschen Mainstream. Sie haben sich für eine ungewöhnliche Wohnform entschieden, die zu ihnen passt. Es gibt Leute, die ohne Strom und fließend Wasser leben; junge Menschen, die bei alten Menschen einziehen – keine Miete zahlen, aber dafür im Haushalt und Garten helfen; und es gibt Studentenverbindungen mit eigenen WGs und Ritualen. Unsere Moderatorin Caroline Biallas hat sich eine vierte Wohnart angeschaut: Dauercampen.
In der aktuellen Ausgabe des Campusmagazins “pflichtlektüre” lest ihr eine Reportage über eine fünfte ungewöhnliche Wohnform: eine 16er WG. DIe “pflichtlektüre” liegt kostenlos an der Universität Duisburg-Essen, der Ruhr-Uni Bochum und der TU Dortmund aus. Oder ihr lest das Magazin im Netz.
Er entsteht überall dort, wo Menschen sind. Er ist das Produkt der Wegwerfgesellschaft. Er ist lästig, dreckig, stinkt. Müll – das ist für die meisten nur ein unerwünschtes Übel. Aber es gibt Ausnahmen: Denn unser Abfall sichert ganzen Branchen den Broterwerb, generiert jedes Jahr Milliardengewinne. Unsere Moderatorin Stephanie Saueressig will’s wissen: Wer sind die Menschen, die von Müll leben?
Kochen, putzen, waschen lassen. „Hotel Mama“ war schon cool.
Studium aber heißt oft: neue Stadt. Ab sofort müsst ihr selber klarkommen und Entscheidungen treffen. In welches Viertel ziehe ich? Wo sind die entspanntesten Kneipen? Und wie krieg ich meinen Haushalt gebacken? do1 zeigt euch, warum sich das Studentenleben in Dortmund lohnt.
Man kann sie waschen, schneiden, fönen. Wir werden sie aber rasieren, zerkleinern und unters Mikroskop legen: Im aktuellen Ortstermin geht es um Haare in allen Facetten. Von Perücke bis Intimfrisur – wir haben nochmal alles gegeben, bevor wir uns von der Sonne die Haare blondieren lassen und auf den Dauerwellen dieser Welt in die Ferien reiten.
Während der Sendung lässt sich ein do1-Reporter unser Logo auf den Kopf rasieren und auch bei den Moderatoren werdet ihr einen Vorhair-Nachhair-Effekt erleben. Die melden sich aus einem ehemaligen Toilettenhäuschen im Dortmunder Westpark. Weitere Highlights mit geschmeidigem Glanz: „Sex and the City“-Star Carrie Bradshaw hat einen Gastauftritt, ihr erfahrt, wie Kriminalbiologen Kokain in Haaren nachweisen und warum Tierhaar-Allergiker auf den Pudel kommen sollten. Also: Kamm in!
Reibungslos rutschte das Ruhrgebiet nicht gerade durch das erste halbe Jahr Kulturhauptstadt. Zahlreiche Touristen hat die Aktion trotzdem angezogen. Wir ziehen ein erstes Fazit: Wie zufrieden sind die Organisatoren, und vor allem die Besucher? Zwar ist Ruhr.2010 ganz auf seine internationalen Gäste eingestellt, aber viele englische Begriffe aus dem Programm bedeuten übersetzt nur Quatsch – das zeigt unser Kommentar. Außerdem seht ihr einen Vorgeschmack auf „Stillleben Ruhrschnellweg“, bei dem die ganze A40 für einen Tag gesperrt wird und einen Professor für Hip Hop.
Er begleitet uns durch jeden Tag: Egal ob warmes Wasser, Laptop, Licht, Handy oder beim Kochen – ohne Strom geht heutzutage gar nichts mehr. Für uns Grund genug dem Strom eine Wissenschafts-Spezial-Sendung zu widmen. Wie sehr Elektrizität unseren Alltag bestimmt, zeigt unsere Reportage „Ein Tag ohne Strom“. Außerdem haben wir die „Stromvisionäre“ im münsterländischen Olfen besucht, zeigen, dass Strom auch heilsam sein kann und stellen einen Dortmunder Friseur vor, der seit 20 Jahren Elektro-Autos fährt. Um diese elektrisierende Sendung vollkommen zu machen, meldet sich Moderatorin Stella Peters aus dem Museum für Strom und Leben in Recklinghausen.
Übrigens: Auch unsere Kollegen vom Campusradio eldoradio* und dem Internetportal für Studierende im Ruhrgebiet pflichtlektuere.com haben spannende Geschichten und Entdeckungen rund um das Thema Strom für euch aufgearbeitet.
Die WM läuft! Fahnen, Trikots, Vuvuzelas – die eindeutigen Zeichen des aktuellen Fußball-Wahns sind nicht zu übersehen. Unser Ortstermin Spezial zeigt Euch unter anderem, wie hoch auf dem Campus die Chancen für die deutsche Elf bewertet werden, mit welchen Fan-Artikeln Ihr auf welchen Public-Viewing-Plätzen am besten Eindruck machen könnt, und welche Vor- und Nachteile Mitglieder der afrikanischen Gemeinschaft im Ruhrgebiet in dem Fußball-Mega-Event in Südafrika sehen. Angepfiffen von Moderator Dennis Klammer widmen wir uns dem Problem der Homophobie innerhalb der Fan-Clubs – und: Journalistik-Professor und ZDF-Reporter Michael Steinbrecher berichtet für do1 über seine Eindrücke rund um das Kap der guten Hoffnung.
Das U hat auf! Endlich, wollen wir sagen. Auch wenn’s erstmal nur drei Etagen sind. Mit dem Turm der ehemaligen Unionbrauerei kriegt Dortmund einen Kulturleuchtturm – fetzige Riesenvögel auf dem Dach inklusive. Aber auch sonst rollt es im Kulturgebiet. Besucht haben wir Schauspieler mit Herzrasen in Moers, stylische Moslem-Modemacher aus Witten und ein paar ausgeflippte Niederländer, die in Oberhausen eine durchdesignte Pension im Wasserturm betreiben. Und über all dem schweben zur Zeit die gelben Ballons der Aktion Schachtzeichen.
Der Ritt durch den Entscheidungsdschungel kann schon ziemlich hart sein. Manche kämpfen dort mit Luftballons und Kugelschreibern um Mehrheiten, andere entscheiden sich lieber zwischen Kaffee und Kuchen statt für die große Politik. Wir treffen trotzdem einen Juso im Wahlkampf und zeigen euch außerdem das politische Sandkastenprinzip.
Noch mehr Entscheidungswahnsinn bei unseren Freunden von pflichtlektuere.com
Das gibt es doch gar nicht. Doch! Ein Pförtner an der Technischen Universität springt in seiner Freizeit Treppen abwärts und kommt damit sogar ins Fernsehen. Ein ehemaliger Physikstudent lässt es auf den Bühnen in Deutschland richtig knallen. Dann packen richtig harte Typen den Professoren unter die Arme und schleppen Ordner und Tische in neue Büros und der wichtigste Mann der Uni Dortmund darf auch nicht fehlen: Der Herr der Schüssel. Wie sagte schon Goethe: “Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah.” Aufgespürt haben diese “krassenTypen” die neuen Redakteure und Reporter der Fernseh-Lehrredaktion Do1. Zum Sommersemester sammeln nun die Journalistik- und Kulturwissenschaftsstudenten Erfahrungen als Fernsehschaffende. Übrigens: alle Zuschriften an die Redaktion in der Sendung sind frei erfunden.