Kategorie: Nahaufnahme

Clownsvisite. Lachen ist die beste Medizin.


Pappnase aufsetzen, herumalbern, Witze reißen: Bernd Witte verwandelt sich Wochen in einen Clown namens Knolle. Er arbeitet jedoch nicht im Zirkus oder auf Festen: Knolle ist ein Klinikclown und bringt die Kinder im Dortmunder Krankenhaus auf fröhliche Gedanken. Ein Job, für den man viel Feingefühl benötigt – und der nicht immer einfach ist. Ein Film von Julia Knübel, Adriane Palka und Hannah Sanders.

Dortmunds Nordstadt. Ein Kiez im Umbruch.


Am 16. Mai 2011 wird der Dortmunder Straßenstrich geschlossen und die gesamte Stadt zum Sperrbezirk für Prostitution erklärt. Die offizielle Begründung: Der Straßenstrich in der Nordstadt ist ein Anziehungspunkt für Kriminelle, die weitere Probleme im Viertel verursachen.

Der Strich ist weg, doch für 700 Prostituierte gibt es keine Alternative. Das Problem bleibt: Viele der Frauen arbeiten weiter in der Nordstadt – tarnen sich in Jeans und Sweatshirt und bieten ihre Dienste in Internetcafés und Wettbüros an. Die Prostituierte Danny ist in die Nachbarstadt Castrop-Rauxel ausgewichen und empfängt an einem einsamen Parkplatz ihre Freier.

Alexander Spelsberg und Caroline Biallas haben ein Jahr lang in der Dortmunder Nordstadt recherchiert – sich mit Prostituierten und Politikern, Anwohnern und Polizisten unterhalten. Am 16. Mai 2012 blickt der Film auf ein Jahr Nordstadt ohne Straßenstrich zurück.

Und die Anwohner beantworten die Frage: Hat die Schließung des Straßenstrichs überhaupt etwas bewirkt?

Nahaufnahme: Damit die Erinnerung überlebt


Im April 1945 wurde das Konzentrationslager Dachau bei München befreit. Heute, 67 Jahre später, können nur noch wenige Überlebende von der Willkür, der Folter und dem Leid im Lager berichten. Junge Journalisten
haben sich in Dachau mit diesen Zeitzeugen getroffen – damit die Erinnerung überlebt.

Nahaufnahme: Trennungskinder


Schweigen am Mittagstisch, getrennte Schlafzimmer, Papa ist nur am Wochenende da. Im Film von Laura Döing und Philipp Glitz sprechen Trennungskinder. Was würden sie anders machen? Bleiben Eltern trotz Trennung noch Vorbilder? Gibt es überhaupt eine schmerzfreie Trennung? Der Papa von Christof und Jana ist vor einem Jahr ausgezogen, Christins Eltern sind seit sechs Jahren getrennt. Moritz ist nach der Trennung bei seiner
Mutter geblieben. Das ist jetzt zehn Jahre her.

Nahaufnahme: Von drauß’ vom Walde komm’ ich her…


In der Weihnachtszeit arbeiten? Für die meisten Leute unvorstellbar. Für Heinz-Jürgen Preuß und Heiko Tacke ist es Arbeit aus Leidenschaft. Schon seit 50 Jahren ist Heinz-Jürgen Preuß als Nikolaus in Dortmund und sogar im hohen Norden unterwegs. Heiko Tacke betreibt mit seiner Familie einen Weihnachtsbaumhof in Halver. Weihnachten ist für die beiden Männer Hochsaison – und trotzdem die schönste Zeit im Jahr.

„ …und der Zug fuhr Richtung Buchenwald.“

Es tut ihm sehr weh und es ist das erste Mal, dass der Holocaust-Überlebende Harold Lewin im Fernsehen über seine Erlebnisse unter dem Nazi-Regime redet. Sogar die Verfilmung seines Lebens lehnte der gebürtige Essener damals ab, als er ein Angebot aus Hollywood bekam. In dem Dokumentarfilm von Laura Collmann und Lena Christin Ohm durchlebt der 86-jährige Lewin noch einmal seine Jugend. Eine Jugend, die er nie wirklich hatte, weil sie vom Widerstand gegen die Nazis und von der Deportation in das KZ Buchenwald geprägt war.

Nahaufnahme: Im Wilden Westen

Stiefel, Sporen und ein Hut. Das sieht man sonst nur in alten Western-Filmen. Jürgen Marzinkowski trifft man allerdings im Ruhrpott. Er ist ein echter Cowboy – mit einer Ranch mitten in Dortmund.

Spitzenjobs – Wenn Träume wahr werden


Helm, Tutu, Atemschutz und Spitzenschuhe: Ganz normales Arbeitswerkzeug, oder? Wenn das bei euch so ist, habt ihr vermutlich euren Kindertraum schon wahr gemacht und seid jetzt Ballerina oder Feuerwehrmann. Wie sich so ein Leben in erfüllten Träumen anfühlt, zeigen euch Johanna Bril, Jasmin Maxwell und Manuel Solde in ihrer Reportage für Do1.

Nahaufnahme: Stress in der IT-Branche


Diagnose Burnout: Von einem Tag auf den anderen fühlte sich Marie-Luise Roters völlig antriebslos, wähnte sich in einem dunklen Loch. Schuld war ihr stressiger Job in der IT-Branche. Knappe Freizeit, mangelnde Wertschätzung durch die Chef-Etage – solche Erfahrungen machen Tag für Tag auch unzählige andere Computerspezialisten. Das hat eine Gesundheitspsychologin der Universität Dortmund herausgefunden.

Nahaufnahme: Kommunikation hört Körper


Wie tanzt man zu Musik, die man gar nicht hört? Ganz einfach: Man spürt ihr nach. Im Tanztheaterprojekt „7xK“ versuchten gehörlose Laien und hörende Profi-Tänzer genau das – und zwar zusammen. Durch Gebärden-, Laut- und Körpersprache machten sie sichtbar, was Kommunikation in der gehörlosen Welt bedeutet und schlugen eine Brücke zu gemeinsamer Verständigung.