Kategorie: Nahaufnahme

Nahaufnahme: Startup Weekend

In 50 Stunden ein Startup gründen, das ist die Challenge beim Startup Weekend Ruhr in Dortmund gewesen. Wir haben den 18-jährigen Marius Schönefeld an den drei Wettbewerbstagen begleitet. Wie weit er es mit seiner Idee geschafft hat, seht ihr in unserer Nahaufnahme.

Nahaufnahme: Journalismus-Konferenz in Nairobi

Während die globale Flüchtlingsfrage die Schlagzeilen in Deutschland dominiert, bleibt sie in Afrika ein unpopuläres Thema. So verpassen afrikanischen Medien den Mythos von Europa als Kontinent von Milch und Honig zu korrigieren. Die Integrationsschwierigkeiten, europäische Abschiebepraktiken oder die gefährlichen Fluchtrouten – aber auch die Chancen und das Leben in der afrikanischen Diaspora – spielen für viele Redaktionen keine Rolle. Das Projekt und Netzwerk Journalism in a Global Context, geleitet vom Erich-Brost-Institut für Internationalen Journalismus der TU Dortmund, will das ändern. 2015 begann es mit einer Konferenz in Deutschland, Ende November 2016 wurde es in der kenianischen Hauptstadt Nairobi fortgesetzt: Mit der ersten Konferenz über Migrationsberichterstattung in Afrika. Die beteiligten Journalisten und Medienwissenschaftler aus neun afrikanischen Staaten versprechen sich aus dem neuen Netzwerk vor allem eins: die Kräfte zu bündeln für ausgewogenen Journalismus.

Nahaufnahme: Kerstin und Kathrin – Unser Weg nach Rio


Seit 2013 rudern Kathrin Marchand und Kerstin Hartmann zusammen. Am
Olympiastützpunkt Dortmund trainieren die Studentinnen Kraft, Ausdauer und
Taktik. Im August stand für die beiden Ruderinnen ein weiterer Höhepunkt in ihrer
Profikarriere an – die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Rio.
Bereits 2012 sind sie in London an den Start gegangen und konnten erste
Olympialuft schnuppern. Wir haben die beiden vor ihrer zweiten Olympiateilnahme vier Monate lang mit der Kamera begleitet – auf und neben der Strecke.
Immer mit dem Ziel vor Augen: Rio 2016.

Nahaufnahme: Para-Cycler Hans-Peter Durst


Auf dem Dreirad zurück ins Leben: Hans-Peter Durst nimmt an den Paralympics 2016 in Rio de Janeiro teil. Der 58-Jährige aus Dortmund geht nicht einfach nur an den Start: Er will aufs Podest! Ein Autounfall vor gut 20 Jahren hat sein Leben komplett auf den Kopf gestellt. Seitdem leidet Hans-Peter Durst an Epilepsie, hat eine Sehstörung auf beiden Augen und ein spastisches Bein. Spezielle Dehn- und Balance-Übungen sowie ein Gehstock sind unerlässlich im Alltag des ehemaligen Bierbrauers. Doch dann verschreibt ihm ein Arzt ein Dreirad – der Wendepunkt im Leben von Hans-Peter Durst. Inzwischen kann er auf eine erfolgreiche Sportkarriere zurückblicken. Er ist mehrfacher Weltmeister im Para-Cycling – dem Radsport von körperlich eingeschränkten Menschen. Was ihm noch fehlt, ist eine Goldmedaille. Diesen Traum möchte er sich in Rio erfüllen. Das „Nahaufnahme“-Team spricht mit Hans-Peter Durst über den damaligen Unfall, seine bisherigen sportlichen Erfolge und die Paralympics in Brasilien.

Nahaufnahme: Rollstuhlskater David Lebuser

Nahaufnahme: Auszug aus dem Paradies


Das „Paradies“ mitten in Köln: Rolf Ketan Tepel hat auf einer alten Baustellenbrache ein Künstlerdorf geschaffen – eine Parallelwelt für Künstler und Querdenker. Der Stadt Köln passt das gar nicht. Nach einem kafkaesken Rechtsstreit wurden die bunten Hütten im Juni 2015 abgerissen. Die do1-„Nahaufnahme“ begleitet Ketan Tepel in den letzten Tagen des Dorfes – und darüber hinaus. Eine Reportage über Freiheit, Selbstbestimmung und das Glück, das nicht an Orten hängen muss.

Nahaufnahme: Ella Balkow – Die Reise einer Zeitzeugin


Ella Balkow hat zwei Weltkriege überlebt. Die 102-Jährige floh während des Ersten Weltkriegs aus dem ehemaligen Ostpreußen. Nach Stationen im Saarland, München und Posen und einer weiteren Flucht landeten Ella Balkow und ihr Mann endlich in Halle an der Saale. Aber auch dort sind sie nicht lange geblieben. Ellas Mann nahm 1953 an den Arbeiterprotesten teil. Danach verließen sie die DDR. Inzwischen lebt die Zeitzeugin in Mönchengladbach. Das Team der „Nahaufnahme“ hat sie zu Hause besucht und spricht mit ihr über die Vergangenheit und die Zukunft.

Brauen statt Büffeln: ein Leben für das Bier

Nach nur zwei Semestern an der FH Bochum im Studiengang Architektur
orientierte sich Tobias Herget komplett neu. Er brach das Studium ab und
begann seine Ausbildung zum Brauer bei der Bochumer Privatbrauerei Fiege.
Wieso er das Zeichendreieck gegen den Messbecher tauschte und ob er
zufrieden mit seiner Entscheidung ist, seht Ihr hier.

Nahaufnahme: Kampf für die Freiheit


In ihrem Pass steht: Deutsch. Doch ihr Leben dreht sich um die Ukraine.
Aus Köln kämpft Tamara Kolisnichenko jeden Tag für die Freiheit und
Unabhängigkeit ihrer Heimat – ein Leben, das Tamara sehr schätzt. Ein Film
über große Hingabe, Verzicht und Gefahr.

Flucht und Vertreibung: Ein Dorf hilft

Seit September 2014 leben in Waibstadt 70 Flüchtlinge. Sie stammen unter anderem aus Eritrea, Afghanistan und dem Ghaza-Streifen. Während in anderen Städten und in der öffentlichen Diskussion oft ein Klima der Ausgrenzung herrscht, begegnet Waibstadt seinen Gästen freundlicher: Ein Arbeitskreis engagierter Bürger hat sich ihrer angenommen und hilft ihnen bei Amtsgängen, alltäglichen Besorgungen und der Eingewöhnung in das Leben in Deutschland.