Kategorie: Nahaufnahme

Nahaufnahme: Gärtnern gegen die Zeit

Der Dortmunder Westfalenpark Ende April: Die 40 besten Landschaftsgärtner-Azubis Nordrhein-Westfalens treffen sich zum Kräftemessen. Es geht um den Titel und ein Ticket nach Hamburg zur Internationalen Gartenschau 2013, wo Anfang September der beste Landschaftsgärtner-Azubi Deutschlands gekürt wird. Do1 begleitet zwei junge Gärtner aus Hagen bei ihrem Kampf gegen die Uhr. Robin Osenstätter und Silas Koolbergen waren schon im letzten Jahr dabei. Da hat es nur für den vorletzten Platz gereicht. Dieses Jahr wollen sie ganz vorne landen. Doch trotz penibler Planung, geht auf ihrem Weg zum Titel einiges schief.

Nahaufnahme: Der Teufel bist Du selbst

Asiatische Religionen scheinen ebenso faszinierend wie geheimnisvoll. In Kley lebt
Dortmunds einziger buddhistischer Mönch – in einem Tempel direkt neben der Autobahn.
Bastian Pietsch und Torben Richter haben ihn kennengelernt und waren bei einem der
wichtigsten buddhistischen Feste dabei.

Polen im Pott – Leben zwischen zwei Heimaten

Sie essen gerne Salzgurken, mögen Papst Johannes Paul II. und feiern bis in den frühen Morgen. Rund 1,5 bis 2 Millionen Polnischstämmige leben Schätzungen zufolge in Deutschland – der größte Teil im Ruhrgebiet. Sie sind meist gut integriert und sprechen einwandfreies Deutsch. Und doch ist die alte Heimat stets präsent. Polen in der Bundesrepublik – gefangen zwischen zwei Welten? Die beiden Journalistik-Studenten Julian Lang und Susanna Zdrzalek begleiten in ihrem Abschluss-Film drei Generationen einer polnischstämmigen Familie aus Unna: In den polnischen Supermarkt, zur polnischen Party, in die Kirche. Sie sind der Frage nach der Heimat auf der Spur. Was macht Heimat eigentlich aus? Wo ist Heimat? Und: Kann ein Mensch mehrere Heimaten gleichzeitig haben?

Hoch lebe der Hund


Else bekommt in einer Operation einen Beinfehler behoben. Chester lässt es sich beim Friseur gut gehen und Lula verspeist nur Essen, das frei von Zusatzstoffen ist. Else, Chester und Lula – das sind nicht etwa fitte und gesundheitsbewusste Menschen. Die drei sind Hunde. Diese Art von Fürsorge rund um den Vierbeiner ist kein Einzelfall. Immer mehr Hundebesitzer lassen ihren Lieblingen die gleiche Pflege wie sich selbst zukommen – und manchmal sogar noch ein bisschen mehr.

Dortmunder Nordstadt: Ein Kiez im Umbruch


Am 16. Mai 2011 wird der Dortmunder Straßenstrich geschlossen und die gesamte Stadt zum Sperrbezirk für Prostitution erklärt. Die offizielle Begründung: Der Straßenstrich in der Nordstadt ist ein Anziehungspunkt für Kriminelle, die weitere Probleme im Viertel verursachen.

Der Strich ist weg, doch für 700 Prostituierte gibt es keine Alternative. Das Problem bleibt: Viele der Frauen arbeiten weiter in der Nordstadt – tarnen sich in Jeans und Sweatshirt und bieten ihre Dienste in Internetcafés und Wettbüros an. Die Prostituierte Danny ist in die Nachbarstadt Castrop-Rauxel ausgewichen und empfängt an einem einsamen Parkplatz ihre Freier.

Alexander Spelsberg und Caroline Biallas haben ein Jahr lang in der Dortmunder Nordstadt recherchiert – sich mit Prostituierten und Politikern, Anwohnern und Polizisten unterhalten. Um schließlich auf ein Jahr ohne Straßenstrich zurückzublicken.

Und die Anwohner beantworten die Frage: Hat die Schließung des Straßenstrichs überhaupt etwas bewirkt?

Der Traum vom Fliegen


Seit seinem achten Lebensjahr träumt David Hucks vom Fliegen. Bei seiner Arbeit als Ramp Agent am Flughafen Dortmund kommt er diesem Traum ganz nah. Hier jobbt er für sein großes Ziel, Pilot zu werden. In der Flugschule Paderborn wird er zum Berufspiloten ausgebildet. do1-TV hat ihn auf seinem Weg zum Traumberuf begleitet.

“Ich war Jehovas Zeugin” Eine Aussteigerin berichtet


Für viele Menschen ist der Glaube ein Fundament – etwas worauf man sich verlassen kann.
Gabis Leben in ihrer Glaubensgemeinschaft wurde vor allem durch Regeln und Vorschriften bestimmt. Als aber der Druck der Gemeinschaft zu groß wurde, beschloss sie die Zeugen Jehovas zu verlassen.

Nahaufnahme: Leben im Rhythmus


Vivien schwingt sich lasziv um Stangen, Oliver schraubt sich Eisen unter die Füße. Sie tanzt zu sexy Hip-Hop-Beats, er zu klassischen Broadway-Stücken. Während sie mit Poledance auf der Erfolgswelle reitet und
bald ihr viertes Tanzstudio eröffnet, kämpft er darum, dass der Stepptanz, der vor 70 Jahren seine größte Zeit hatte, endlich wieder bekannter wird. Oliver und Vivien sind Tanzlehrer. Zwei ganz unterschiedliche
Persönlichkeiten – verbunden durch die Leidenschaft für den Rhythmus.

Lest dazu auch, was die Autoren Johanna Fritz und Samuel Acker gebloggt haben – inklusive Outtake.

Nahaufnahme: Von hier an blind


Er hört, wenn die richtige U-Bahn einfährt, erfühlt das passende T-Shirt am Morgen und weiß genau, wo er den Haustürschlüssel hingeworfen hat. Andreas Schmitz ist sehbehindert. In der Nahaufnahme hat do1 Andreas in seiner Welt begleitet. Wenn er als Lehrer seinen Schülern Selbstbewusstsein vermittelt, wenn er blitzschnell durch Dortmunds Innenstadt flitzt. Und wenn er mit seiner Freundin am Abend Torball spielt. Ein faszinierender Mensch, der die Welt ein bisschen anders wahrnimmt.

Clownsvisite. Lachen ist die beste Medizin.


Pappnase aufsetzen, herumalbern, Witze reißen: Bernd Witte verwandelt sich einmal die Woche in einen Clown namens Knolle. Er arbeitet jedoch nicht im Zirkus oder auf Festen: Knolle ist ein Klinikclown und bringt die Kinder im Dortmunder Krankenhaus auf fröhliche Gedanken. Ein Job, für den man viel Feingefühl benötigt – und der nicht immer einfach ist. Ein Film von Julia Knübel, Adriane Palka und Hannah Sanders.