Ein Vorstellungsgespräch? Schaff’ ich! Jeden Tag extrem hart für meinen Traumjob arbeiten und trotzdem irgendwie leben? Schaff’ ich! Und wenn nicht? Was, wenn ich nicht mal die Uni packe, weil ich absolut überfordert bin mit meiner Diplomarbeit? Manche engagieren dann mit schlechtem Gewissen einen Ghostwriter. Karrieremachen um jeden Preis. Zwei, die Karriere gemacht haben, sind unsere Talkgäste im Zwischenraum. Der
Unterschied: die eine ist noch Karrierefrau, die andere hat nach ein bisschen Ausprobieren erst mal keine Lust darauf. Miriam Sahli moderiert den Zwischenraum.
Stell dir vor, du sitzt alleine im Café: Du holst dein Handy aber nicht raus, du liest keine Zeitung und tust auch nicht so, als würdest du auf jemanden warten. Klingt schwierig? Ist es auch! Denn ob und wie sehr wir die Kunst des Alleinseins beherrschen, hängt stark von unserer Umgebung und unseren erlernten Gewohnheiten ab. Ein Beitrag von Julia Bömer, Jonas Gnändiger, Christian Kleber, Miriam Sahli, Eva-Maria Senftleben und Christian Spöcker.
Deutschland ist Ehec-Land. Das wissen wir längst alle aus Zeitung, Internet und Fernsehen. Steigende Verdachtsfälle und ungewaschenes Gemüse sind aber nicht die einzigen Gründe, weswegen Do1-Frau Lara Eckstein gerade ein bisschen schlecht ist.
Helm, Tutu, Atemschutz und Spitzenschuhe: Ganz normales Arbeitswerkzeug, oder? Wenn das bei euch so ist, habt ihr vermutlich euren Kindertraum schon wahr gemacht und seid jetzt Ballerina oder Feuerwehrmann. Wie sich so ein Leben in erfüllten Träumen anfühlt, zeigen euch Johanna Bril, Jasmin Maxwell und Manuel Solde in ihrer Reportage für Do1.
“Der andere Blick auf die Kulturhauptstadt” – mit dieser Vorgabe berichteten die RUHR.Reporter über RUHR.2010: Sie besuchten nicht die Events, die im Programmheft standen, sondern erzählten die spannenden Geschichten aus dem Backstage-Bereich: Sie besuchten die Menschen, die dafür sorgten, dass die Kulturhauptstadt lief, aber keinen Applaus dafür bekamen: “die heimlichen Helden” von RUHR.2010 und trafen Künstler, deren Leben sich durch die Kulturhauptstadt radikal verändert hat. Die RUHR.Reporter sind eine Gemeinschaftsproduktion von WDR 3 und dem Institut für Journalistik der TU Dortmund.
Das Ruhrgebiet ist Kulturhauptstadt 2010, weil sich hier etwas bewegt. Nicht nur, was Industriekultur angeht. Auch in den Köpfen der Menschen hat sich einiges getan. In der Ahnengalerie stellen wir die Menschen vor, die das schmutzige Image der Region aufpolieren. Darunter: Die Heimlichen Helden, die das Kulturhauptstadtjahr möglich machen aber dafür keinen Applaus bekommen. Und: Urgesteine aus dem Pott.
Bist du ‘ne Frau oder ‘n Mann? Blöde Frage, oder? Denkste! Tom etwa ist im falschen Körper geboren. So richtig will er/sie sich aber auch nicht geschlechtlich festlegen. Doch wie wird das Geschlecht überhaupt festgelegt? Alles Erziehung? Was ist typisch “Mann” oder “Frau”? Rosa, blau und vielleicht sogar der Beruf? Geht es um den Beruf ist Alexander ein Exot. Er arbeitet im Kindergarten. Selbst 2011 noch eine Ausnahme. Die Rolle von Frau und Mann: Gar nicht so einfach.
Wann ist der Körper eines Menschen schön, wann ist er abstoßend? – In unserer Sendung “Körperkult” zeigen wir, wie schnell diese Grenze verschwimmen kann. Das Bodypainting von Moderatorin Katrin Obenauf fällt wohl eindeutig noch in die Kategorie “schön”, aber wie sieht es mit den riesigen Muskelpaketen eines Bodybuilders aus? Welches Schönheitsideal steckt dahinter, wenn sich Menschen freiwillig Narben zufügen oder die Zunge spalten lassen? Und was treibt Menschen an, die zu Lebzeiten beschließen, dass ihr Körper nach ihrem Tod in der Austellung “Körperwelten” präsentiert werden soll?
Manche Menschen sind absolut wohnsinnig, ihr Zuhause ist kein bisschen Mainstream. Sie haben sich für eine ungewöhnliche Wohnform entschieden, die zu ihnen passt. Es gibt Leute, die ohne Strom und fließend Wasser leben; junge Menschen, die bei alten Menschen einziehen – keine Miete zahlen, aber dafür im Haushalt und Garten helfen; und es gibt Studentenverbindungen mit eigenen WGs und Ritualen. Unsere Moderatorin Caroline Biallas hat sich eine vierte Wohnart angeschaut: Dauercampen.
In der aktuellen Ausgabe des Campusmagazins “pflichtlektüre” lest ihr eine Reportage über eine fünfte ungewöhnliche Wohnform: eine 16er WG. DIe “pflichtlektüre” liegt kostenlos an der Universität Duisburg-Essen, der Ruhr-Uni Bochum und der TU Dortmund aus. Oder ihr lest das Magazin im Netz.
Was kommt nach der Uni? Wie kann der Berufseinstieg nach dem Studium
gelingen? Welche unterschiedlichen Wege führen in den Job?
Wir gehen diesen Fragen auf den Grund. Vom Job-Speed-Dating über eine
Unternehmens-Kontaktmesse bis hin zur außergewöhnlichen
Selbständigkeits-Idee. Und Jannik Sorgatz von do1 probiert das Arbeiten im Doppeljob: Er moderiert unsere Sendung während seiner Kellnerschicht in einer Dortmunder Szene-Bar .