Ortstermin: Handwerk im Pott

Friseur, Maler, Modedesign oder Buchbinder – viele Handwerksberufe haben eine lange Tradition. Doch sie stehen auch vor neuen Herausforderungen: Genug Aufträge an Land ziehen, Flüchtlinge fit machen für den Arbeitsmarkt oder einen Nachfolger für das eigene Unternehmen finden. Do1 stellt verschiedene Handwerksberufe in Dortmund vor.

Nahaufnahme: Kerstin und Kathrin – Unser Weg nach Rio


Seit 2013 rudern Kathrin Marchand und Kerstin Hartmann zusammen. Am
Olympiastützpunkt Dortmund trainieren die Studentinnen Kraft, Ausdauer und
Taktik. Im August stand für die beiden Ruderinnen ein weiterer Höhepunkt in ihrer
Profikarriere an – die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Rio.
Bereits 2012 sind sie in London an den Start gegangen und konnten erste
Olympialuft schnuppern. Wir haben die beiden vor ihrer zweiten Olympiateilnahme vier Monate lang mit der Kamera begleitet – auf und neben der Strecke.
Immer mit dem Ziel vor Augen: Rio 2016.

Nahaufnahme: Para-Cycler Hans-Peter Durst


Auf dem Dreirad zurück ins Leben: Hans-Peter Durst nimmt an den Paralympics 2016 in Rio de Janeiro teil. Der 58-Jährige aus Dortmund geht nicht einfach nur an den Start: Er will aufs Podest! Ein Autounfall vor gut 20 Jahren hat sein Leben komplett auf den Kopf gestellt. Seitdem leidet Hans-Peter Durst an Epilepsie, hat eine Sehstörung auf beiden Augen und ein spastisches Bein. Spezielle Dehn- und Balance-Übungen sowie ein Gehstock sind unerlässlich im Alltag des ehemaligen Bierbrauers. Doch dann verschreibt ihm ein Arzt ein Dreirad – der Wendepunkt im Leben von Hans-Peter Durst. Inzwischen kann er auf eine erfolgreiche Sportkarriere zurückblicken. Er ist mehrfacher Weltmeister im Para-Cycling – dem Radsport von körperlich eingeschränkten Menschen. Was ihm noch fehlt, ist eine Goldmedaille. Diesen Traum möchte er sich in Rio erfüllen. Das „Nahaufnahme“-Team spricht mit Hans-Peter Durst über den damaligen Unfall, seine bisherigen sportlichen Erfolge und die Paralympics in Brasilien.

Ortstermin: Extreme Sinne


Sehen, hören, schmecken, riechen, fühlen. Von fünf Sinnen ist landläufig die Rede – doch nicht bei jedem sind sie gleich ausgeprägt. Es gibt Extreme wie Menschen, die nicht riechen können, Musiker mit einem absoluten Gehör, schmerzunempfindliche Artisten oder technische Hilfsmittel, die unseren Horizont erweitern. Um genau solche extreme Sinne geht es in unserem Ortstermin.